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13.11.15

Delegation aus Japan in der Oberhausener City

15 Einzelhändlerinnen und Einzelhändler aus der japanischen Stadt Yokohama besuchten auf Anregung der Bank of Yokohama am Freitag Oberhausen. Das spezielle Interesse galt der Entwicklung der Oberhausener Innenstadt im Kontext der Metropolregion Ruhr und unter den Wettbewerbsbedingungen einer äußerst attraktiven Mall wie dem CentrO.

Citymanager und Tourismuschef Franz Muckel leitete gemeinsam mit Stadtführer Ingo Dämgen die Besucher über die Marktstraße und verschiedene Plätze der City. Viele fachkundige Fragen z.B. nach der Struktur des lokalen Einzelhandels, nach den Quadratmeterpreisen für Gewerbeflächen und nach der verkehrlichen Anbindung galt es zu beantworten.



Manche Probleme des deutschen Einzelhandels sind offensichtlich auch in Japan ähnlich gelagert, so z.B. die Suche nach geeigneten Nachfolgern für vom Inhaber geführte Geschäfte. Eine bewohnte Geschäftsstraße ohne Hochhäuser wie die Marktstraße ist offensichtlich für Japaner sehr ungewöhnlich.

Besonders verblüfft waren die Gäste über den im Aufbau befindlichen Oberhausener Weihnachtswald auf dem Altmarkt. Auch die Planung eines Dachgartens auf dem zukünftigen Bürogebäude am Altmarkt, aus dem später tonnenweise Gemüse geerntet werden soll, beeindruckte. Die Gäste berichteten von ähnlichen Projekten u.a. auch zum Thema Urban Gardening aus ihrer Heimat.



Geleitet wurde die japanische Delegation von Herrn Ikeya Nobumasa, dem Bereichsleiter Handel und Distribution der Industrie- und Handelskammer im Governement Kanagawa, das südlich unmittelbar an das Governement Tokyo angrenzt. Die Handelskammer ist u.a. zuständig für die Städte Yokohama (3,7 Mio Ew), Kamakura, Enoshima, Hakone und Odawara.